music

Mittwoch, 12. Mai 2010

immer besser, immer mehr

Neue Platte von Crazy Bitch In A Cave, heute dann Präsentation im rhiz.

crazy bitch in a cave

Schämen muss man sich nun wirklich nicht wenn man sich bei der ersten Begegnung mit „On Top“ ein wenig über die langersehnte Rückkehr von Justin freut. Durchlässigkeit von Mainstream/Underground, zumindest das bleibt uns von den Nuller-Jahren. Crazy Bitch In A Cave klingt durchwegs besser als je zuvor, ist wohl in der glamourösen Mitte von Pop angekommen, die es einem ermöglicht unterschiedliche Stile zu vereinnehmen und doch mit einer einzigen Stimme, vielseitig schimmernd, zu singen. Die größte Freude: das Aggressive klingt nunmehr Sexy, was man wohl dem ungenierten Zurschaustellen von S.E.E.L.E. (aka Soul) verdankt.

Der abschließende Remix klingt wie „Klassik“, oder nein, doch eher „wie sowas modernes halt“, sagt eine Freundin am Telefon. Dubstep-Anleihen vielleicht? Offene Systeme jedenfalls. Gute Pop-Musik erzählt immer auch etwas von den Verhältnissen, so wie sie sind und wie sie sein sollten. Crazy Bitch In A Cave bringt die immer notwendige Sabotage der Jetzt-Zustände ein, geht dabei aber nicht durch ein Jammertal, denn diese Elektronik will tanzen und sprengt die Grenzen aus ihrer Mitte heraus.

Donnerstag, 6. Mai 2010

a place to bury strangers

man ist dann tatsächlich in dem alter wo man sich mit charly fluch befreunden sollte, weil man bei konzerten eh nur mehr hinten in der nähe der bar steht.

Montag, 3. Mai 2010

fühlt sich ein wenig an wie alt sein

pavement in wien


Bei dem ganzen Scheiß haben wir ja ohne mit der Wimper zu zucken mitgemacht, Kim Deals Brüste aus der Ferne angestarrt, Verlegenheits-Pogo bei Dinosaur Jr. und selbst bei Guns’n’Roses im Schlamm stecken geblieben. Aber die Pavement-Reunion ist großes Bauchweh. Der Grund? Wir sind verdammt alt geworden und Pavement wohl die erste Band, die diesen Zirkus mitmacht, die einen selbst durch die Jugend begleitet hat. Nostalgie als Massenbetrug und die Angst, dass das Manja nicht mehr so schmeckt wie vor zwanzig Jahren. Hey Dad, I don’t wanna be you!

Donnerstag, 22. April 2010

rum, sodomy and the teenage drama

titus andronicus


Wenn Titus Andronicus in ihrer Vergangenheitseinleibung und Geschichtsneuschreibung in direkter Linie zu den Pogues stehen, ist natürlich zu befürchten, dass man in zehn Jahren bei dieser Musik nur einen müden Ekel verspürt weil sie einem ja aus jedem Saloon entgegenschallt.

Dienstag, 30. März 2010

ich bleibt immer wer anderes

Österreichische Bands sind ja grundsätzlich scheiße und doof. Neid und Nähe und Niedertracht sind wohl die Hauptgründe dieses Mißstandes. A Thousand Fuegos waren aber schon immer super, deren Folk hatte nie etwas zu tun mit den eigenen Nachbarn. Und jetzt? Neuerfindung, oder so. Wie Radiohead damals, nur viel ärger. Der Konzertabend in der Arena mit Mount Eerie (supertoll) und den No Kids (ein echtes Ärgerniss von einer Band) brachte ein Erlebnis, dass es so noch nie von einem heimischen Act gab. Keine Ahnung ob mir die neue Richtung, die neuen Songs überhaupt gefallen, so irgendwo zwischen Animal Collective, Achtziger-Käseligkeit und wahrscheinlich Chillwave (haha) anzusiedeln, aber hey, Respekt. Und toll und super und mutig und so stelle ich mir da Konzept namens Popmusik vor.

Mittwoch, 27. Januar 2010

donaufestival 2010

okay, wolf parade bringt uns sowieso schon mal nach krems. aber wenn xiu xiu plus deerhoof joy divisons unknown pleasure am donaufestival zum besten geben, ist es keine schande feucht zu werden.




first cut

Sonntag, 3. Januar 2010

Der, Sumpf, die Nuller und die Neunziger

Okay, jetzt höre ich schon seit Jahren nicht einmal mehr den Sumpf, wieso dann heute beim großen Jahrzehnterückblick der eh wenig überraschendes bringen wird (Burial, Arcade Fire, Fennesz, Dan Deacon,...)? Event? Nostalgie? Das Wissen dass es eh super wird? Whatever.

Vor zehn Jahren war der Rückblick auf die Neunziger mit einem Mixtape verbunden, das ist zwar längst irgendwohin verschwunden, aber zumindest die (unvollständige) Trackliste belibt mir. Zum schwelgen, und dann vergleichen wo die Unterschiede sind zwischen den Jahrzehnten:

Side 1
Daft Punk
Pulp - Common People
Attwenger - Herz
Beck - Loser
Ghetto Boys
Palace Brothers
Red Red Meat
Bedhead - Rest of the Day (???)
Fennesz
Console
Gas
Atari Teenage Riot - Start a Riot
Autechre
Aphex Twin
Tricky - She makes me wanna die
Rockers Hi-Fi

Side 2
A Tribe Called Quest
Gastr Del Sol
Tortoise
?
?
Pavement - Silence Kit
Blumfeld - 2 oder 3 Dinge die ich von dir weiß
Ol' Dirty Bastard
Photek
Scott Walker
Pole
Plastic Man
Souled American
Love Ink
Doctor L


Songtitel aus dem Gedächtnis, alls futsch!

Montag, 20. April 2009

Stadtfest Wien '09

International bekannte und tätige Musiker aus Europa und den USA treffen einander anlässlich des Stadt.Fest.Wien 2009 zu einem einmaligen und exklusiven "Tribute to Lou Reed". Die Teilnehmer des einmaligen Konzerts - Eleni Mandell, Chris Eckman, Chris Cacavas, Steve Wynn, Chris Brokaw, I-Wolf, Rupert Huber, Ernst Molden, Vlado Kreslin, Schneider TM und Marilies Jagsch - werden nicht nur eigenständige, neue Variationen der Songvorlagen von Lou Reed bieten, sondern auch den bei Rockkonzerten üblichen song-after-song-Rahmen mittels eines durchgehenden Grooves sprengen. Satellites Of Love ist ein Statement. Die Idee, die Besetzung, die Horizontale ohne Bandleader- Bandstruktur zeigt die Kraft einer friedlichen und kollektiven Inspiration.

Aehm, krude Mischung? Aber ich steht ja auf den Song, seit ihn Bono anno dazumal auf der Zooropa-Tour gemeinsam mit einem Video Lou Reed zum Besten gegeben hat. Jedenfall diesen Samstag, dort.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Songs Joss Whedon Taught Us

Es gibt auch Fotos, von diesem so supertollen Abend. Carzy Bitch In A Cave hat mich auf Missklang verwiesen, die ganz vorzügliche Fotos gemacht hat, und da verlinke ich jetzt einfach mal ein paar. Ohne um Erlaubnis zu fragen, ich weiß ich weiß...













don't sue us!

Dienstag, 3. Februar 2009

The Future Is Sounding AEHM

Ganz falsch verstanden hab ich ja Songsmith. Das Internet-Dingens der letzten paar Wochen. Man singt und das Programm liefert die passende Musik dazu. Dachte ich. Aber man hat natürlich schon die Möglichkeit anzugeben, in welche Richtung das ganze gehen soll. Also ob man einen happy-peppy Jazz Sound als Unterstützung für die eigene Stimme haben möchte, zum Beispiel. Alles wunderbar erklärt im vorzüglichen Promo Video von Microsoft (as in pretty easy to use):






Und hier doch noch ein paar Highlights der Songsmith'schen kreativen Verbesserung altbekannter Klassiker:



The Police - Roxanne




Radiohead - Creep




Johnny Cash - Hurt




Billy Idol - White Wedding

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