ankündigung

Freitag, 19. November 2010

samstag club ((PoPo))

club popo drehli


Liebe gefühlte Hundertschaften da draußen im Äther,

wie jeder gegenüber seinen "Mit-'Menschen' " (Jean-Luc Nancy Reagan) musik- und diskurs-therapeutisch Tätige – und Untätige –, wie jeder Musik-Terabyte also, wie die Computerfreaks unter uns (und unter sich) sagen, so habe auch ich den hypochondrischen Eid abgelegt, der mich dazu verpflichtet, mich immer leicht krank zu fühlen (und dabei schwer krank zu sein: Dieses Mirakel ermöglicht nur meine eiserne Dissziplin). Und doch werde ich meinen müden Leib auch am kommenden Samstag wieder ins rhiz hinüber schleppen, um mit Ihnen ein wenig zu "raven" (im Sinn von Edgar Allen PoePoe, der über letztgenannte Art von Freizeitgestaltung ein berühmt-berüchtigtes Gedicht geschrieben hat. Es heißt "The Disco Dancing".)

Und dazu gleich mehr. Wer nicht gern liest, kann mich ja überspringen. (190cm)

Anyways, wie Adam Sandler sagt, Schutzpatron der Obdachlosen: So ein "Gig" im rhiz ist für einen oder zwei wie mich ja die reinste Entschlankungskur! Was werden wir wieder schwitzen in unserem Schweiß! Zumal am kommenden Samstag, erstmals in den Analen meines PoPos, zumindest in dessen regulärer Konfiguration, nicht eine Band, sondern dero zwo gastieren (und auftreten) werden.

Dieser triumphale Bombast in Sachen Live-Akten bringt mich auch schon zu dem unaufdringlichen Anliegen, von allen, die es gern nett und eher ungern rassistisch haben (und wer wäre das nicht?), zu verlangen, dass sie einen Akt setzen, nicht im messianistisch weltzerreißenden Sinn, sondern kraft einer netten und sinnvollen Geste, und diese sehr begrüßenswerte Petition rechts unten schwungvoll signieren. Die Initiative bzw. Petition trägt den schon allein (aber bei weitem nicht nur) aus Wortspielwertschätzung zu begrüßenden Titel "Ausschluss Basta!".
http://www.petitiononline.com/ausbasta/petition.html

Den leiwanden Petitionswortlaut hab ich im Anhang an meine Intimverlautbarungen abgetippt. (voll mühsam) Und, nein, es geht hier um kein Redeverbot, sondern darum, dem Herstellen von ausgrenzenden und inegalitären Evidenzen und Aufteilungen durch das Darüber-auch-einmal-Reden-Müssen oder -bitteschön-Dürfen einen Schokoriegel vorzuschieben. (Ich hab mir sowas in der Art gedacht, als es unlängst im ORF-Fernseh-Weltjournal hieß, in Frankreich werden Roma abgeschoben, voll arg: Wer also sind eigentlich diese Roma?, fragt Eugen Freund ("Feind" müsste er heißen, hat Brahms gesagt) – und dann kommt eine Doku und zeigt mir das Problem, sodass auch der liberale Gutmensch in mir sagt: ärgstens, dieses Elend, Kinder im Gatsch.. – wo es doch heißen hätte müssen: Was ist eigentlich diese nationalistische Reinigungspolitik in Frank- oder Österreich, was ist eigentlich Antiziganismus, wer hat etwas von Fremdenhass etc.? – und das ist ein Problem, das zu zeigen wäre.)

Ich sehe schon, wir verstehen uns blendendst. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlußes dieser Rundmail (bei mir geht sie rund raus, wenn sie bei Ihnen rechteckig ankommt, stimmt was mit Ihrem Mailprogramm nicht) hatten bereits 1.031 Leute die Petition unterzeichnet, d.h., es fehlen noch rund 998.969 Unterschriften (und, he! auch vorher lesen! ist kürzer als diese Mail und mal was anderes als der sozialtechnokratische Befürsorgungs-Security-Diskurs), damit wir von einem menschenwürdigen Ergebnis sprechen können.

Nun zu meinem PoPo. Er tagt wie folgt:

Samsduck, 20. Novembär

ab 21 Lt. Uhura

bei freuem Euntritt

in dem rhiz, der Rose des Gürtels ("Gürtelrose")

Club ((PoPo))

Linke Backe: Drehli "Reizwäsche" Robnik

Rechte Backe (halte auch sie hin): DJ crispair (STL)

mittendrin aLIVE and kicking:

The Nobody´s Faults

UND

Woog Riots

konsultieren Sie bitte:

http://www.lastfm.de/music/The+Nobody's+Faults
http://www.myspace.com/woogriots

(Und NICHT diese: http://www.nobodysfault.com/ – Das ist die falsche Band, die spielen erst im Jänner im PoPo.)

So. Jetzt kann niemand sagen, wir haben nicht gewusst, wo´s a klasse Petition zum Unterschreiben und einen musikalisch aufgepimpelten Samstagabenderfrischendundlabend mit Minimal-Pogo gibt. Ansonsten gilt: Skandalnudel Crystl Stürmer singt jetzt bei den Crystal Castles, die dadurch an verlorengegangenem Nihilismuspathos zurückgewinnen und sich in Christl Kasler umbenennen werden. Und im Zeichen der forcierten Evidenzideologiekritik ist in meinem PoPo mit den schönsten Augenarzttesttafelfilmszenen der jüngeren Kinogeschichte (1931-2006) zum Sehen.

(A propos Kompilationsvideo – Save the date [and the whales]: Österreichisches Filmmuseum, Wien, Augustinerstr. 1.: 29. Nov., 20.30 Uhr: einmalige Vorführung des einmaligen Kompilationsvideos "Mock-ups in Close-up: Architectural Models in Cinema 1927-2010", kurzvortragsförmig eingeleitet von den KompilatorInnen Gabu Heindl und Drehli Robnik.)

Und tags darauf flieg ich mit der Ko-Kompilatorin flugs zu Vampire Weekend nach Düsseldorf. Ach! (Sollten IslamistInnen mich in tausend Fetzen sprengen, dann war das meine letzte PoPo-Mail, wird also einmal viel wert sein!)



Und: Tragt mehr Zahnlücken!



Also: Wird dieser Herbst wirklich noch so wie er heißt oder eh nicht so herb? In jedem Fall säen wir uns und Dissens am Samstag auf dem Floor, wo wieder nur vier tanzen werden (deshalb heißt es ja beim Depp House "Four to the Floor", damit es sich nicht so eng wird),

Drehli Maria Robnik

Dienstag, 1. Juni 2010

the dolls are back in town

Joss Whedon Abende im fluc haben ja auch wir anno dazumal veranstaltet. Heute kommt die Lobpreisung vom Club d’Hommage in Form eines Dollhouse-Abends und ich hab keine Ahnung wie sie dieser so schwierigen Serie gerecht werden wollen aber gespannt will ich auf alle Fälle sein. Cause i trust them.

dollhouse fluc club d'hommage

Mittwoch, 7. April 2010

Team STL wird sie alle knechten

Hommage Pop Quiz


Heute Abend im fluc, club d'hommage, mit Pop-Quiz und so.

Montag, 25. Mai 2009

ilsebill die beidl dj kate push rabe stl fluc (tag überschrift nennt man das)

say hello to the kids!

Schwitzen ist immer angesagt. Sei es die Hitze, sei es die Angst oder der Virus in dir. Das Kreuz ist uns da keine Hilfe, bestenfalls Krücke, aber für zwei, drei Bier in der rurbanen Praterstern Gegend hatte es noch immer gereicht. Im übrigen hat der Herr Morrissey in seinem ganzen Leben noch keinen Schweißtropfen vergossen und wenn der Wetterbericht Recht spricht (und wann tut er das nicht?), wird es gerade rechtzeitig zu unseren Livesensationen ein Unwetter geben, das sich gewaschen hat. Einmalige Atmosphären und Epiphanien sind also garantiert.


Jedenfalls am Dienstag im Wiener Fluc großer STL Abend mit den wunderbaren ilsebill, den vorzuglichen beidl (einzahl obwohl sie deren viere sind) und der graziösen dj kate push (fame of rabe).

flyer hier:



bandbeschreibungen hier:


ilsebill


Geht nicht. Ich schaffe es nicht ilsebill einzuordnen. Obwohl es doch so einfach ist. Schlagzeug, Keyboard, Gitarre. LofFi, Indie, Post-Punk. Doch weiter komme ich nicht, will ich mich nicht in die Nesseln setzen. Denn „some rooms are too dark, to go into now”. Aber was bleibt mir anderes übrig.

ilsebill ist Musik, die mich eine Art verlorengeglaubter, sehnsüchtiger Liebe projizieren lässt. Und das, wie erwähnt, mit einfachsten Mitteln, welche auch nie verleugnet werden. Das Gegenteilige ist der Fall. Man zeigt in jedem Moment, dass die Mittel keine übertriebenen sind. Und doch wird ein Klanguniversum erschaffen, das in der Vielfältigkeit seiner Aussagen andere Bands nicht mit den gesammelten postmodernen Klangparks und den cleversten ProTool Anleitungen hinkriegen.

Und versteht das Gerede von den einfachen Mitteln bitte nicht falsch. Ja zu Schlagzeug, Keyboard, Gitarre. Und ja zu LoFi. Aber das ist Selbstgewählt. Die Verwandtschaft zu den ausgefeilten Welten von zB Electrelane ist jeder Zeit gegeben. Nicht nur weil der Beat bei beiden Bands einen dazu zwingt zu hüpfen (und zwar auf die gute Art). Hier spielt eine Band, die eine Idee von dem hat, was sie machen möchte.

Spezialisierungen fehlt oftmals eine allgemeine Aussagekraft, ist halt das Problem mit der Nischenhaft. ilsebill hingegen sind immer und überall gültig. Weder ein ausgesprochenes Maß an Traurigkeit noch an Wut lässt sich ausmachen. Das ganze Spektrum bleibt das Ziel, dass es zu repräsentieren gilt, Emotion finden sich vereint und ausgewogen wieder. Und das ist dann auch der Grund, warum man sich von dieser Traurigkeit, von dieser Wut, um ein vielfach mehr angesprochen fühlt, als von Musiken die auf den Effekt abzielen. Wenn Stimmen lauter sein müssen um gehört zu werden. Es ist auch dein Leben, um das es in diesen Songs geht.

ilsebill gehören außerdem unbedingt auf Sub Pop gesignt. So rein von der Ästhetik her und weil Favoriten schon viel zu lange auf seinen Platz in der Weltkarte des Pops wartet. The Fall hätten eigentlich auch noch rein müssen in diesen Text, weil irgendein Aspekt von denen, passt auf jede gute Gruppe. Aber Zeit rennt.


Die Beidl

Die Beidl sind schwer zu beschreiben. Wissende freuen sich allerweil wie die Schneekönige auf diesen Auftritt. Weil die Beidl haben mehr Saft als die Test Icicles. Und überhaupt, alte, vergessene Volkslieder und Sexismen aller Art sind immer relevant. Auch wenn es uns zum Weinen bringt.


sacrifice the liver!!

Mittwoch, 1. April 2009

The Nobody's Faults + Liger + STL

Diesen Freitag im fluc!!




The Nobody's Faults

Die erste Liebe bleibt immer die Ewige. Der Idealzustand also, der einem als Außenstehender immer ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubern wird. Die nachfolgende, zweite Liebe nun, sie ist die schwierige. Das Herz ist schon versehrt und das Wissen um die Endlichkeit einer Beziehung fest eingeschrieben und mit diesem Wissen soll man nun einen anderen Menschen lieben. Die zweite Liebe ist die wundersamere. Mit der zweiten Lieben können wir Menschen uns identifizieren (denn versehrt sind wir ja alle). Und davon handeln The Nobody’s Faults, von der zweiten Liebe.

Das Wissen und die Leidenschaft mit der diese Band an ihr Werk geht, ich werde nie müde werden hierbei von „Angstfrei“ als einem Idealzustand zu sprechen. „What makes you go on?“ lautet die Frage in „Educated Guessing Game”, und die Band weiß die richtigen Antworten hierauf. Musikalisch im nordamerikanischen Underground verwurzelt, zwischen den Polen Sonic Youth und dem was als so genannte Canadian Invasion die letzten Jahre rund um Arts & Crafts geschehen ist, stellen The Nobody’s Faults eine wärmende Spröde her. Die Musik trägt eine Leichtigkeit in sich, die sich eben nur mit dem Wissen um die eigenen Produktionsvorgänge, die Möglichkeit des Scheiterns, erschaffen lässt. Teen Age Riot ist ja deswegen so weltumspannend, weil der Song keine Beleidigung des Hörers darstellt, sondern Intellekt und Bauch bedient. Und hier treffen wir The Nobody’s Faults (besser: auf dem Weg dorthin). „Post-Rock in zwei Minuten“ war mal ein beliebter Tag für Songs der Band auf Last.fm. Und ja, darf so stehen, um den Ideenreichtum dieser Musik zu veranschaulichen.

Man könnte jetzt noch davon sprechen, warum Wien das neue Weilheim wird, aber alles unnötig, sehen/hören ist jetzt angesagt.

Liger

Was soll man zu Liger noch groß sagen, nach diesem triumphalen Herbst (Wire Compilation, ein Chelsea so voll wie normalerweise nur an einem brünftigen Wochenende)? Eh nicht viel, nur das wir uns freuen, den Liger-Dino als Gast DJ zu begrüßen. Auf dass er uns allen sein Universum der von Wu-Tangs treibenden Beats inspirierten Get-Up-Kids Miniaturen näher bringt.




STL – The Nobody’s Faults (live) + Liger (DJ-Set)
Freitag, 3. April 2009
Fluc

Sonntag, 8. März 2009

Fuck Reality - STL, Fluc, Dienstag!!!




Fuck Reality, das Unwirkliche als einzig mögliche Annäherung an die Wirklichkeit. Eskapismus überlassen wir den WoW Wirklichkeitsprodzenten und ihren Lügen. Wir hingegen schwelgen und verzerren uns, auf dass nichts übrigbleibt, unser Weg aus der fragmentarischen Programmierung, der wir doch alle unterliegen. Also alles beim Alten, nichts Neues. Und BFF steht für Best Fuck Foerver!


Oh, und by the way, Crazy Bitch In A Cave, vom Klub STL weiter zum Donaufestival, so schauts aus!



Diesen Dienstag
Fluc
STL - Fuck Reality
Mit dem STL DJ-Team und sonst nichts


sacrifice the liver!

Dienstag, 13. Januar 2009

Donnerstag - Dust Covered Carpet

say hello to the kids!


Saukalt, trifft es wohl am besten, wenn es um die aktuelle Wetterlage geht. Wenn dann in Kürze auch das wärmende Gas für die heimelige (und natürlich durchlässige) Stube sich vertschüßt hat, werden wir dankbar sein, für all die pickig-süßen Dinge in unserem Besitz, die uns ins betäubende Neverland teleportieren. Schade und gut so, dass Dust Covered Carpet eben nicht so simpel funktionieren. Dabei wäre doch alles gegeben für die vermeintliche Lagerfeuerromantik. Allerlei wunderliche Gerätschaften zum Musik „machen“ (as in Arbeit), Kollektivität, LO-FI, Folk, Emotionen und Erzählungen.

Aber nix da, mit der Niedlichkeit und der Naivität. Hallo echte Welt! Diese zeichnet sich nuneinmal durch ein Potpourri an Stimmungen und Gefühle aus, gespiegelt in der Musik durch ihre oftmalige Mehrstimmigkeit, im Widerspruch vereint. Dazu die wunderbare Instrumentierung, rhythmisch nach vorne gehend (malt den Teufel an die Wand und hört einen Marsch), erzwingen Dust Covered Carpet einen vorsichtigen Optimismus, der nicht auf Wurschtigkeit fußt, sondern im Wissen um die Dinge, die das Leben dann doch zumindest okay machen. Dust Covered Carpet sind die Armee des Herzens.


zum anhören geht hier hin.


flyer:



also, diesen donnerstag, ab 21 uhr im fluc

DUST COVERED CARPET (live)
GUTE NACHT JOHN-BOY (live)
DJ Team STL


sacrifice the liver!

Dienstag, 23. Dezember 2008

Weihnachten ist doof - Stefanitag rocks!!

Say Hello To The Kids!


Wenn alles zu Ende geht, beginnt auch der Anfang vom Ende der Nuller Jahre. Fit zu sein für die große Depression die da heißt 2009, das soll unser erklärtes Ziel sein. Vortrainieren tun wir dafür diesen Freitag, dem 26. Dezember im fluc. Mit Platten so schnell und kurz, vergleichbar mit der dünn aufgeschnitten Wurst, die wir fortan an der Theke verlangen. No Substance in 2009!
Und weil wir sagen STL Is Family, inkludieren wir wie ein Stier. Wir präsentieren unseren Gast Björn! Auch bekannt als DJ Björn (Germany) und Björn der Moderator der Radiosendung Rauschabstand und Björn der Autor oder einfach Björn, der Mensch der sich auch mit Popkultur beschäftigt.

Jedenfalls, Björn tut sich auch was an, beim Auflegen. Also werdet ihr dieses Mal mehr um die Ohren gehaut bekommen als das Übliche (was da wäre Black Flag, Hüsker Dü und die zwei, drei vielen Hits aus dem Jahre 2008 – 2008 ein Jahr wie jedes andere, aber doch auch eines des Aufbruches, denn die ganzen Sachen die vor Jahren spannend waren sind endlich stinkig geworden, TV On The Radio, geht’s scheißen mit eurem Dinosaurier Rock), Björn is the man with the plan. Ohne Bart, obwohl er Bärte mag!


Ach. Und richtig. Der Typ auf unserem Flyer mit der Waffe in der Hand, das ist der Björn. Kein Angst, Björn trifft mit jedem gespielten Stück ins Schwarze. Und wenn ihr jetzt denkt: „Der Typ ist heiß“. Richtig, aber keine Chance, denn unserer Charmeoffensive sei Dank, steht es wohl außer Zweifel, dass Björn nur mit einem von uns in die Hapfen hüpfen wird wenn die Nacht zu Ende geht.


Sacrifice The Liver (Is Family)
+ Gast DJ Björn (Rauschabstand/GER)
26.12.2008
fluc



FLYER:





Sacrifice The Liver!

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Ein Screwdriver ist schon mehr als OSaft mit Vodka

Heute auch die Eröffnung der 10. Roböxotica. Nicht dass ich dort schon mal gute Cocktails konsumiert hätte. Aber darum geht es ja auch nicht. Live dabei: Black Aid und Savant Trigger.

Sonntag, 16. November 2008

Songs Joss Whedon Taught Us

STL - SONGS JOSS WHEDON TAUGHT US

Donnerstag, 20. 11. im fluc

mit sensationellem live Programm:

Crazy Bitch In A Cave
Dust Covered Carpet
Liger
Rabe
The Nobody's Faults
Vortex Rex





Joss Whedon Is The One. Muss man so sagen. Verantwortlich für die beste TV-Serie aller Zeiten (Buffy), himmelhochschreiende Ungerechtigkeiten der Networklandschaft (Firefly, Angel), und zu guter letzt für den Beginn einer Revolution (Dr. Horrible`s Sing-Along Blog). Klammer seines Werkes (neben dem unglaublichen Storytelling, der Charakterzeichnung die ihresgleichen sucht, den Dialogen undundund) ist der zu jeder Zeit gerechtfertigte Aufruf zur Emanzipation. Man denke nur an das Hochgefühl welches Chosen, das große (eh nur vorläufige) Serienfinale von Buffy in uns hinterlassen hat. Nimm die Sache selbst in die Hand und stell die Verbindung her. Das Spiel ist Scheiße? Also ändern wir die Regeln! Das Aufbegehren gegen ein alles unterdrückendes System, egal wie aussichtslos es erscheinen mag, es ist Dreh- und Angelpunkt in der Welt von Joss Whedon. Schaut nach bei Serenity. Schaut nach bei Dr. Horrible`s Sing-Along Blog. Inhalt und Produktion gehen eine Form ein, wider den Zwängen und Umständen werden eigene neue Wege gesucht und gefunden.

Womit der Dreh hin zu diesem besonderen Abend im fluc geschafft wäre. Wir nehmen nämlich Songs Joss Whedon Taught Us selbst in die Hand und bespielen damit die viel zu kleine Bühne des fluc. In Wahrheit eh nicht wir selbst, sondern deren sechs wunderbare Bands die sich durch das einzigartige Whedonverse covern werden. Hauptaugenmerk sind die wunderbare Buffy-Musical Folge „Once More With Feeling“ und der neue Pfade beschrittene Internet, aehm, Hit „Dr. Horrible`s Sing-Along Blog“.
In jedem einzelnen Song spiegelt sich die Stärke von Whedon wieder. Es gibt Storytelling en masse (und nicht nur Nacherzählung, des soeben auf den Bildschirmen ersehenen), die Emo-Ebene für die Ganserlhaut, der Wortwitz, die Bedeutung mit der jeder Satz, jede Geste, jedes Symbol aufgeladen wirkt (doch droht nichts zu ersticken) und zu guter Letzt das Wissen. Nämlich über Songs, Musicals, die Welt.

Bleibt uns noch auf all die phänomenalen Bands hinzuweisen, die sich in den Dienst der Sache stellen werden:

Musik fernab von Indiehausen. Denkt an R’n’B-Göttinnen, denkt an Glam Rock, denkt an Morgen.
Crazy Bitch In A Cave

Kollektivismus ist und bleibt die einzig legitime Form unsere Herzen mit einem Lächeln zu ertränken.
Dust Covered Carpet

Folgerichtig dass die große Geste gepaart mit der Schönheit einer vollgemüllten Welt im The Wire angekommen ist.
Liger

In Schwarz schreien und Kunst meinen bleibt auf ewig Punk.
Rabe

PostNewRave klingt ein wenig wie Postrock in 2 Minuten gepresst, hassbefreit quasi.
The Nobody’s Faults

Wer Herzlichkeit mit Niedlichkeit verwechselt, kann ein guter Mensch nicht sein.
Vortex Rex

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