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Montag, 20. Oktober 2008

12 OZ Mouse

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Freitag, 12. September 2008

Baby Mama

Wir erinnern uns noch an unseren Lieblingsfilm 2007 'Blades of Glory'. Geschlechterrollendekonstruktion in eine Sportkomödie verhüllt. 2008 schafft das Baby Mama, mit Tina Fey, die sich überhaupt im letzten Jahr zu meinem Liebling gemacht hat.

Hier wird die Verlinkung von Natur, Frau und Familie ordentlich zerstückelt und Geschlecht und heterosexuelle Beziehungen werden so nebenbei mit zerlegt. Reproduktionstechnologien und die Veränderungen, die sie hervorbringen können, schön verpackt in eine Romantic Comedy. Und noch vieles mehr steckt da drinnen. Und sowieso auch eine Dekonstruktion des Genres an sich und an den dazupassenden Plots.
Meiner Meinung nach muss das am Einfluss von Tina Fey auf den Regisseur und Drehbuchautor Michael McCullers liegen. Diese Frau hat ja mit 30 Rock auch eine der besten Serien der letzen Jahre hervorgebracht.
Wer sonst noch mitspielt:
Amy Poehler
Sigourney Weaver
Steve Martin
Dax Shepard

Der Trailer bringts leider nicht so ganz, aber...

Dienstag, 2. September 2008

Die Scheiße mit der Synchronisation

Auch wenn mir das Theater gestohlen bleiben kann, aber eine schlechte Synchronisation macht alles blutleer, unfreiwillig komisch und verstört den Rhytmus eines Filmes.

Was nehme ich sonst noch mit, von Ludwig II?



Na, der Berger war einfach ein Prachtkerl, Romy Schneider spielt sie alle an die Wand und die schwule Lederhosen Szene treibt einen dann doch die Tränen der Rührung in die Augen.

Montag, 18. August 2008

Steven Fucking Spielberg

Ist Munich eigentlich der erste Spielberg Film mit einer Sex Szene?

Ansonsten, naja, die Bildkomposition prächtig, da muss ein Haufen Arbeit und Gehirnschmalz dahinter stecken. Die Geschichte selbst, lässt mein Herz jedoch kalt, liebster WonderBoy.

Samstag, 9. August 2008

South Park Season 12

Unglaublicherweise ist South Park heuer in sein 12. Jahr gegangen, für eine TV-Serie eine ewige Zeit, trotzdem hab ich South Park immer noch ein wenig als was „neues“ im Kopf, gerade im Vergleich zu den Simpsons. Ist natürlich ein Blödsinn und wahrscheinlich das Gehirn eines alten Mannes. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Macher die Qualität bisher immer halten haben können.

Wie war sie nun, die erste Hälfte der 12. Staffel? Ich bin geneigt mit einem „durchwachsen“ zu antworten. Nicht dass ihnen die Ideen ausgehen würden, aber seit einiger Zeit machen mir die Schreiber zu sehr auf Persiflagen. Die gab es früher auch schon, und bei Team America haben sie gezeigt dass ihnen diese Art des Erzählens eine Herzensangelegenheit ist, aber ich werde nicht recht glücklich damit. Wahrscheinlich tue ich der Persiflage eh unrecht, aber sie ist für mich eine recht simple Kunst. Und was dazu kommt, der Witz bleibt in diesen Folgen meist, nunja, harmlos. Nichts mit dem beißenden, überdrehten Kommentar zur Lage der Nation. Dass es aber genug Leute gibt, die das anders sehen, zeigt mir ein Blick auf IMDB, wo die Heavy Metal Folge (Major Boobage - Kenny am Katzenpissetrip). Und ja, natürlich ist es extrem liebevoll gemacht und macht Spaß, kann also nachvollziehen warum man verstärkt auf diese Kunst setzt. Vielleicht auch um den Erwartungen zu entkommen, das machen sie ja eh gerne, die beiden Chefs.

Die großen Momente gab es sowieso zu Genüge, vor allem die beiden Episoden mit Internet Anschluss (Canada On Strike! Und Over Logging) haben es mir angetan. Zwischen liebevollen Witzchen (Wie bringt man das Internet wieder zum laufen? Stecker rein, Stecker raus!) bis zu denen wo man sich selbst ertappt (für was nützt man das Netz? Fürs wichsen), ist hier alles relativ aktualitätsbezogen, und entspricht somit meinen Wünschen an South Park. Das Aussprechen der Vermainstreamung von oag-perversen Sexgeschichten (Tiersex, Gangbang, Speiben – mal schauen wer das als Keywords benutzen wird?), die ja kein Aussprechen waren sondern eine unfassbare Verbildlichung, mag zwar nicht die brandheiße Neuigkeit sein, nur sind sie ganz vorne dabei, und vor allem im Bereich der Massenmedien wird hier noch relativ wenig passiert sein. Zumindest nicht auf eine unhysterische Art.

Die andere Episode funktioniert auf einem ähnlichen Level, hat die sogenannte Internet-Prominenz zu Gast. Und da South Park ungefähr 10 Minuten früher als Weezer dran waren, war das ganz großes Kino, irgendwo zwischen Nostalgie-Flash (ich hatte Star Wars Kid ja schon halb vergessen), Freak-Show und Operninszenierung.



Eigentlich bin ich also zufrieden, der Einbruch lässt weiter auf sich warten, und sonst gilt immer noch, was ich schon einmal geschrieben habe: South Park ist wichtig und gut, auch wenn man das schnell einmal vergisst. Auf einen lässigen Herbst (und danach noch mindestens 3 weitere Jahre).

Dienstag, 15. Juli 2008

Doctor Horrible's Sing-Along Blog

Große Anlaysen bleiben aus, hätte es auch nicht gegeben, wenn die Seite nicht schon seit Stunden down ist (eher juhu, weil erfolgreich). Und irgendwie sagt Marko eh alles und viel gescheiter, und dem schließe ich mich sozusagen an. Es ist genau das, was man sich erwarten durfte. Eine Web-Series, mit begrenzten Mitteln erstellt, dafür mit vielen lieben kleinen Details und dem besonderen Whedon-Dreh versehen. Damit sei gemeint, gelungen ist es (auch wenn ich mich wiederholen muss und nochmals auf die Unschlagbarkeit des ersten Promo-Posters hinweise).


Doctor Horrible, in ein paar Stunden sicher wieder online. Und Teil 2 lässt dann auch nicht mehr lange auf sich warten.

Donnerstag, 3. Juli 2008

You Never See It Coming

Sopranos, das war der Startpunkt für den ganzen Serienwahnsinn der letzten zehn Jahre. Sollte man mal festhalten. HBO Serie, eine gewisse Star-Power besser gute Schauspieler (denn Gandolfini hat sich dann doch erst mit den Sopranos einen Namen gemacht, und der Bruce Springsteen Gitarrist alleine macht das Fleisch nicht fett), die episodenüberspannende Erzählung (hier war eigentlich Buffy zuerst, warum eigentlich nicht Babylon5, weil…), die Medienpräsenz, auf „anspruchsvoll“ hingemodelt und natürlich das beherrschende Über-Thema: Familie. Hier gleich in doppelter Ausführung, damit jeder kapiert um was es geht.





Letztes Jahr ging es dann zu Ende, mit dem zweiten Teil der 6. Staffel. Und es passt alles. Das große wagnerische Ende, mit welchem wir Zuschauer immer mehr gelockt wurden, richtigerweise wurde es uns vorenthalten. Denn das ist doch die große Lektion, zu Ende gehts schmutzig und nebenbei. Das Blut fließt trotzdem in Strömen, anders als erwartet. Vielleicht auch verstörender, da die Gewalt somit jeglicher Sinnhaftigkeit beraubt wurde, die uns Zuschauer ein großer epischer Showdown gebracht hätte. Das ist dann auch wunderbar kohärent, wenn man sich zB an den einen Typen erinnert, der nach seinem Thanksgivingmahl am Scheißhaus verstorben ist, Verstopfung quasi.
Und die andere Familie? Die lässt sich natürlich nicht trennen, selbst für uns Alltag-Schizos nicht. Wieso sollte es auch. Und so findet sich hier ebenso der Schmerz (meine Güte AJ, selbst Dawn war nie so eine Heulsuse) und alles ist schmutzig und trotzdem läuft das Radel weiter.

Das ins Leere laufen lassen von Handlungssträngen, kann man faul und doof finden, ist es aber nicht. Die losen Enden in unseren Leben, die lassen sich nicht verbinden. Ins Leere läuft auch die Serie am Ende [SPOILER]: eine Restaurant Szene, Tony mit Familie, die Klo Tür geht auf, das Bild wird schwarz, zehn Sekunden lang. Darf sich natürlich jeder denken was er will, aber merke: der Tod kommt unbemerkt und schnell. Haben uns Silvio und Bobby die Folgen davor gelehrt.
Silencio.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Doctor Horrible's Sing-Along Blog

Während sich andere mit der Zukunft beschäftigen, freuen wir uns auf Doctor Horrible's Sing-Along Blog,


Ja, das wollte ich schreiben, bis ich gemerkt habe, das Marko ja schon vor Stunden auf seinem (was sag ich seinem, DEM) DollhouseBlog den Trailer gepostet hat. Was solls, jetzt auch hier, Doctor Horrible's Sing-Along Blog.




Und ich finde, das Promo-Bild sah großartiger aus.

Montag, 14. April 2008

Gerichte, und nicht die Besten

Der Fluch hat schon Recht, wenn er meint der Moretti wirkt in dem TV-Zweiteiler "Das Jüngste Gericht" als ob er ständig aufs Koks wäre. Ernst nehmen kann man diesen Überdrüber-Typen nun wirklich nicht. Lustig auch wenn der Moretti im Interview meint, dass die Dialoge kurz vor Drehbeginn überarbeitet werden mussten, weil schlecht, weil banal (nachdem man zwei Jahre lang keinen geeigneten Geldgeber für ihre tolle Idee finden konnte).

Und eigentlich ist die Story schon ziemlich blöd und Nüsse eigenständig. Die zehn Gebote? Lang nicht so spannend wie die sieben Todsünden. Sowieso, wie hier von Seven abgekupfert wird ist noch nicht mal gut geklaut. Moretti als Pitt der als letzter Vollstrecker vorgesehen ist. Naja.
Die ganze Geschichte ist eine Mischung aus langweiligen Malen-nach-Zahlen Prinzip (der kleine Tobias war mal im Schrank eingesperrt, folgerichtig wird er im Beichtstuhl enden, das Trauma und seine Wiederholung) und einer Story bei der quasi nichts passiert. Also, es gibt schon Morde, Streitigkeiten und Geficke. Aber nichts passiert aus der Geschichte heraus, es passiert halt einfach. Ohne Motivation. Und alles wird doppelt, wenn nicht gar dreifach, erklärt. Das Gezeigte ständig von den Charakteren erklärt zu bekommen, dass ist nicht Film sondern Sonderschulunterricht (no offense!).

Gut waren tatsächlich die Bilder die geliefert wurden. Das lustige Orte raten, die unglaublich spannend wirkenden aber halt gefakten Rotlichtlokalitäten (im Gegensatz dazu fand die große Polizeichefpensionierungsfeier in einem genauso existierendem Gürtel-Puff statt), die Comic-Überführung (auch wenn überstrapaziert), die Großstadt endlich mal als Großstadt - egal ob in der Großaufnahme oder der Hetzjagd durch die Straßen dieser Stadt.

Die Charaktere eigentlich auch ganz nett (im Übrigen viele Schauspieler aus "In Drei Tagen Bist Du Tot" mit an Bord). Klar, schon vorgegeben aus dem Tatort-Repertoire. Nur, der toughe Türke funktioniert halt ebenso gut wie die neue Kollegin, die nicht auf den Mund gefallen ist. So entsteht dank der Bilder und der Charaktere dann tatsächlich ansatzweise eine eigene Stimmung. Die Unruhe, die im Menschen herrscht andeutend. Zu zeigen, dass nicht immer alles mit einer Eindeutigkeit gesegnet ist (dazu braucht es keinen Moretti, der Polizeigewalt lebt). Mehr als ein Versuch ist es leider nicht.

Der Hasen-opfernde, koksende und durchaus promiskuitive DJ Sacrifice wird dann hoffentlich für einen vollen Klub STL nächste Woche im fluc sorgen.

Mittwoch, 9. April 2008

Die Fachwelt und die Volksbildung

Weil es einfach zu putzig ist. Der Standard berichtet über den ORF und desen Darlegung seines öffentlich-rechtlichen Auftrages vor dem Parlament.

Hier der Link.

Und hier die wahrhaft köstlichen Schmankerln:

# "Millionenshow": ORF-Begründung - "In der Fachwelt anerkanntes Unterhaltungsformat mit starkem Österreichbezug, das zur Förderung der Volks- und Jugendbildung beiträgt."

# Länderspiel Österreich - Frankreich: "Sportberichterstattung auf hohem Niveau; fördert das Interesse an aktiver sportlicher Betätigung."

# "Pfarrer Braun": "In der Fachwelt anerkanntes Unterhaltungsformat."

# "Dancing Stars": "Aufwändige Tanzshow mit österreichischen Stars; fördert das Interesse des Publikums an Standard- und Gesellschaftstänzen."

# "Wetten, dass ..?": In der Fachwelt anerkanntes Unterhaltungsformat, teilweise mit Österreichbezug; Koproduktion (ZDF)."

# "Troja", "Last Samurai": "Mehrfach für den Oscar nominierter Unterhaltungsfilm."

# "Rom" (Serie): "In der Fachwelt anerkannte Serie; trägt zur Förderung der Volks- und Jugendbildung bei."

# "Dr. House": In der Fachwelt anerkannte, mehrfach ausgezeichnete Ärzteserie".

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