Montag, 21. Juli 2008

cameras

ich war am wochenende in meinem pinken kleid eine camera kaufen. der verkaeufer hat mir darauf hin, weil er wohl dachte ich mag pink, jede menge rosa cameras gezeigt.
und: ich hab auch eine rosa camera gekauft, allerdings eher weil sie meiner preisvorstellung entsprochen hat. er dachte sicher, wegen der farbe!

wichtig ist aber, bald gibts fotos!

Dienstag, 15. Juli 2008

Doctor Horrible's Sing-Along Blog

Große Anlaysen bleiben aus, hätte es auch nicht gegeben, wenn die Seite nicht schon seit Stunden down ist (eher juhu, weil erfolgreich). Und irgendwie sagt Marko eh alles und viel gescheiter, und dem schließe ich mich sozusagen an. Es ist genau das, was man sich erwarten durfte. Eine Web-Series, mit begrenzten Mitteln erstellt, dafür mit vielen lieben kleinen Details und dem besonderen Whedon-Dreh versehen. Damit sei gemeint, gelungen ist es (auch wenn ich mich wiederholen muss und nochmals auf die Unschlagbarkeit des ersten Promo-Posters hinweise).


Doctor Horrible, in ein paar Stunden sicher wieder online. Und Teil 2 lässt dann auch nicht mehr lange auf sich warten.

Donnerstag - Team STL - fluc

Say hello to the kids!





Wie sagte doch der Günther im Jahre ’88 immer zu meinem Onkel Wolfi? „Wolferl, fahr ma aufi, zum Kahlenberg, denn oben is schön, und sehen tut man auch alles.“ Oben ist auch das Fluc und Team STL mitten drinnen, diesen Donnerstag.
Wie war das noch, damals im Jahre Schnee, als der erste Peaches Artikel in der Spex (die ja noch so halbwegs die Spex war) auftauchte? Komplett langweiliger Schaß, an den sich keiner mehr erinnern kann. Aber auf der gegenüberliegenden Seite, da war der erigierte Schwanz in seiner ganzen Pracht, großer Aufruhr in Bayer (und sicher auch in Günthers Tirol), auf dem Index mit dem Dreck. Überall sonst die frohe Feststellung: „Da geht ja noch was“! Und sei es nur, weil sich kein Lümmel für Werbung interessiert, und so das Erlaubte eh das Durchgegangene darstellt.
Team STL ist oben und auf der anderen Seite, und um den Zitatwitz mit Doctor Horrible abzuschließen: „The Status is not quo“.




diesen Donnerstag, ab 21 Uhr, Fluc oben - Team STL


Sacrifice The Liver!

Samstag, 12. Juli 2008

Sit and be Fit

täglich im Fernsehen, seit Jahrzehnten.



Donnerstag, 10. Juli 2008

Pitchfork Is A Bitch

Da haben die doch tatsächlich ihre Record Reviews Section verhunzt. Ist jetzt auf die letzten sechs Tage runtergekürzt, kein sinnfreies Durchblättern der letzten Tage mehr möglich. Und die Suchfunktion funkt auch nicht wirklich. Das alles zur Urlaubszeit, wo wir doch so gerne die gesammelte Krone der letzten drei Wochen durchlesen, wenn wir aus Lignano zurückkommen.

So All Ages Really Means All Ages

Kommts Kinder, gehen wir uns heute Abend a japanische Experimental-80erJahreRetroMetal-Rock-Stoner Band ansehen, in der First Unitarian Church. Wir koennen dann ein bissi gemeinsam vor der Buehne rocken.
Dies ist wohl auch der Grund warum Black Dice naechste Woche zwischen 6:30 und 9:00 pm angesetzt ist.

Das ist also eine Familienfreundliche Popkulturszene.

Naja, aber fuer die working girls unter uns auch nicht so schlecht, kommt man frueh ins bett, damit man naechsten tag wieder brav arbeiten kann an super spannenden Statistiken.

Eigentlich tu ich momentan ja nur SPSS Syntax "programmieren". I never felt so geeky. Ist irgendwie nett, derweil.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Bad Day. Started Bad, Stayed That Way.

Der Season Eight Wahnsinn brachte es mit sich, dass ich mich mal mit dem restlichen Comic-Oeuvre Joss Whedons beschäftigt habe. An erster Stelle steht hier natürlich Fray. Vampire Slayer.
Erstens ist das wohl sein erster echter Versuch ein Comic zu schreiben, zweitens spielt die ganze Sache im Buffyverse und drittens (Zauberwort) Kanon (die Scythe taucht zum allerersten Male auf).





Vereinfacht gesagt, der Grundgedanke „pretty girls & monsters“ wird um die Komponente „flying cars“ erweitert. Also ab in die Zukunft, nicht das es eine besonders außergewöhnliche Zukunft wäre, eigentlich die Erwartete. Alles wird größer, die Reichen reicher und die Armen ärmer, die fliegenden Autos nicht zu vergessen. Nur im Buffyverse hat sich doch einiges geändert, no more Magiks and Monsters, das schließt auch die Slayer-Linie mitein. Und das seit 200 Jahren (soweit beträgt unser Sprung in die Zukunft). Klar dass sich dies mit Fray ändern muss, und so erleben wir das erneute Auftauchen von Vampiren, die von der Gesellschaft nur als Lurks erkannt werden, „blod crazy junkies“, eine sozial ausgestoßene, kranke Gruppierung (bzw. Reavers, anyone?). Aber wie sollen die Typen auch auffallen, bei all den, dank Sonnenstrahlung, Mutanten die in der Zukunft umherlaufen. Unerkannt oder nicht, bringen die Lurks mit sich, dass wieder ein Slayer erwählt wird, Auftritt Melaka Fray. Nach Joss Lieblings Heroin Kitty Pride und Natalie Portman (Léon) gemodelt, ist sie unser neuer liebster troublesome Slayer, Einbruch ihre Spezialität, lebt sie in den unteren Schichten von Haddyn (das ist New York in neu), mit einer problematischen Familiengeschichte (der schwächliche Zwillingsbruder wurde von einem bösen Lurk ausgesaugt und die starke Fray konnte nur blöd zuschauen, dazu die ältere Schwester die ihr die alleinige Schuld zuweist und bei den Cops ihre Brötchen verdient) und vor allem nullkommanüsse Slayerwissen aufweist. Also keine Träume von der langen Tradition der Slayer-Linie, keine Intuition undsofort. Auch kein Watcher, den die sind in der langen Wartezeit alle deppert geworden.
Was nicht heißt, sie wäre alleine, so schickt ihr die Dämonenwelt (the old ones) einen netten Dämon namens Urkonn (mit einer gewissen Ähnlichkeit zu Demon-Giles in A New Man - MarkoWissen), der Fray auf den rechten Pfad bringen soll, sprich sie für relativ undurchsichtige dämonische Pläne einzuspannen gedenkt.





Was bietet uns also Fray? Alles was man sich von Joss Whedon erwarten darf. Das wären zB tolle Charaktere, Melaka Fray und ihr Demon-Watcher Urkonn, the good the bad and the ugly, es sind nur nur plumpe Abklatsche altbekannter Figuren. Fray ist nicht Faith, Icarus nicht der Master und Harth nicht Teil des Trios. Die Charaktere kriegen Tiefe und Geschichte verpasst (sind Rückblenden eigentlich allgemein ein so beliebtes und wirkungsvolles Comic Instrumentarium?). Der allseits beliebte Dialogwitz gepaart mit der Sprache, die klarerweise whedonesquer geworden ist (the future is Joss). Die Erzählung (über acht Comic-Hefte versammelt in einem Band) ebenso klasse, und gut als Einstieg ins Buffyverse vorstellbar, das hätte auch ein Film werden können. Als Übererzählung mal wieder die Einsamkeit vs Verbundenheit/Community Sache, plus Andeutungen einer großen mythischen Erzählung (the old ones und deren Pläne, wir werden, soviel sei verraten, ein wenig im Dunkeln gelassen).





Und als ob das alles nicht genug wäre, verdanken wir Fray auch Season Eight. Zumindest ist Fray ein Grund, da Joss die Diskrepanz zwischen dem (vorläufigen) Ende von Buffy, ein paar tausend Slayer, und der Zukunft, 200 Jahre ohne Slayer, so nicht stehen lassen wollte. Danke.

Sonntag, 6. Juli 2008

Hugh Hefners Son

Erst einmal, ich hab bereits ein Lieblingscafe. Es heißt La.Va und ich bin dort um Kaffee zu trinken. Ich bin dort einfach "the austrian girl".

In ner Zeitung die dort rum lag hab ich heute über Hugh Hefners 18 Jährigen Sohn gelesen. Er mag Videospiele und findet Playmates blöd. Interessiert sich für Politik and is just a Dork. Er trifft sich aber einmal die Woche mit Vater zum Backgammon spielen. So rebelliert man.
Dafür führt die älteste Tochter Christie das Imperium an. Hugh ist die schrullige alternde Marketing Figur, die irgendwie künstlich am Leben gehalten wird, kommt mir vor.

The Way of the Master

bibelfernsehen. unkommentiert. we all burn in hell!!!





Samstag, 5. Juli 2008

American Youth Culture (Strictly Eurocentric) – Part 1 – VICE Parties

Es scheint als würden das die Amis irgendwie besser können. Auf der letzen VICE Party in Wien hatte ich ja eher das Gefühl ich befinde mich in einem Allinclusive Club mit gratis Essen und Trinken, im Hintergrund ein bisschen DJ, bezahlte Animationstänzerinnen und dann noch eine extra eingeflogene Band, die ein etwas unmotiviertes Set bietet (in Wahrheit war aber zu diesem Zeitpunkt der Alkoholspiegel schon viel zu groß um das Konzert noch zu bewerten, ebenfalls etwas, was mich an Allinclusive erinnert).
Mir kommt vor, man hat hier den Bogen, das kapitalistische System, wenn man sich schon nicht davon verabschieden kann, wenigstens für eigenes zu nutzen, etwas besser raus. Man tut sich mit einer Company zusammen, im gestrigen Falle Bierhersteller, und lässt die für Bier und Bands aufkommen und hat ne super gratis Party.
Das Bandaufgebot: eine lokale schwule HipHop Combo, The Death Set und Matt and Kim. Getanzt wird ab der ersten Minute, sowieso. Drum geht man ja auch hin. Auftauchen, ausgelassen tanzen, trinken, Bands sehen, heimgehen. Einstudierte Ausgelassenheit. Das ganze etwas zeitlich nach vorne verschoben, im Vergleich zu Wien. Die Party beginnt um neun und die meisten verlassen um eins bis zwei auch wieder die Szene (und das Lokal sperrt zu).
Kleidungsmäßig ist das ganze unglaublich uniform. Hipster eben, alle. Die kurze (abgeschnittene) Strech Jeans gehört bei 80% der Besucher dazu. Egal ob 20 or 30 something. Für weitere 30% auch das Flanellhemd. Aber mit Urban Outfitters and American Apparel ist man immer voll dabei (mit was anderem sollte man wohl auch gar nicht hin gehen). Plus ne Menge Tatoos.
Das Ganze wirkte sehr schnelllebig. Ankommen, trink trink trink, tanz tanz tanz, heimgehen. Warum mir diese Version grad besser gefällt als die österreichische, muss ich noch nachvollziehen.

Donnerstag, 3. Juli 2008

You Never See It Coming

Sopranos, das war der Startpunkt für den ganzen Serienwahnsinn der letzten zehn Jahre. Sollte man mal festhalten. HBO Serie, eine gewisse Star-Power besser gute Schauspieler (denn Gandolfini hat sich dann doch erst mit den Sopranos einen Namen gemacht, und der Bruce Springsteen Gitarrist alleine macht das Fleisch nicht fett), die episodenüberspannende Erzählung (hier war eigentlich Buffy zuerst, warum eigentlich nicht Babylon5, weil…), die Medienpräsenz, auf „anspruchsvoll“ hingemodelt und natürlich das beherrschende Über-Thema: Familie. Hier gleich in doppelter Ausführung, damit jeder kapiert um was es geht.





Letztes Jahr ging es dann zu Ende, mit dem zweiten Teil der 6. Staffel. Und es passt alles. Das große wagnerische Ende, mit welchem wir Zuschauer immer mehr gelockt wurden, richtigerweise wurde es uns vorenthalten. Denn das ist doch die große Lektion, zu Ende gehts schmutzig und nebenbei. Das Blut fließt trotzdem in Strömen, anders als erwartet. Vielleicht auch verstörender, da die Gewalt somit jeglicher Sinnhaftigkeit beraubt wurde, die uns Zuschauer ein großer epischer Showdown gebracht hätte. Das ist dann auch wunderbar kohärent, wenn man sich zB an den einen Typen erinnert, der nach seinem Thanksgivingmahl am Scheißhaus verstorben ist, Verstopfung quasi.
Und die andere Familie? Die lässt sich natürlich nicht trennen, selbst für uns Alltag-Schizos nicht. Wieso sollte es auch. Und so findet sich hier ebenso der Schmerz (meine Güte AJ, selbst Dawn war nie so eine Heulsuse) und alles ist schmutzig und trotzdem läuft das Radel weiter.

Das ins Leere laufen lassen von Handlungssträngen, kann man faul und doof finden, ist es aber nicht. Die losen Enden in unseren Leben, die lassen sich nicht verbinden. Ins Leere läuft auch die Serie am Ende [SPOILER]: eine Restaurant Szene, Tony mit Familie, die Klo Tür geht auf, das Bild wird schwarz, zehn Sekunden lang. Darf sich natürlich jeder denken was er will, aber merke: der Tod kommt unbemerkt und schnell. Haben uns Silvio und Bobby die Folgen davor gelehrt.
Silencio.

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