2007 - Unsere Besten - Bewegte Bilder

Schon klar, um Wochen zu spät. Aber nichtsdestotrotz auch von meiner Seite ein Best of 2007.

Ins Kino gehe ich ja seit Jahren nur mehr sehr selten. Und wenn dann vermehrt auf Retrospektiven. Oder als Teil der ganzen Hit-mach-mit-Viennale-Gaudi.
Warum dem so ist, kann ich gar nicht so genau sagen. Erst im Rahmen der tollen Spätwestern-Reihe hab ich mir gedacht, um wieviel besser doch das Kino als Ort ist. Da hab ich noch kein Home-Cinema-System gesehen, dass da mithalten könnte. Zugegeben, allzuviele von denen kenne ich nicht. Aber die große Leinwand! Der Raum und das Dunkel! Der Sound! Die erhöhte Wahrnehmung! Das Popcorn!
Vielleicht ist auch einfach das pöse, pöse Filesharing schuld. Nicht dass ich so etwas bei Filmen nützen würde (echt nicht!), aber hat das vielleicht doch zu einer Knausrigkeit geführt? Ein Film ist mir kein Geld mehr werd? Wieso borge ich mir dann DVDs aus der Videothek aus?

Wieauchimmer. Bester Film des Jahres war Blades Of Glory. Will Ferrell und der Typ aus Napoleon Dynamite. Ein schwuler Sport. Körperkomik. Und die Normalos werden als die Freaks entlarvt. Da kann nur ein großartiger Film rauskommen.



Ganz toll auch das Eastwood Doppelpack, ganz einfach weil ich Eastwood mag. Persönliche Vorlieben haben immer Recht und seine Welt bleibt in Melancholie getunkt.

Romeros Diary Of The Dead war sicher nicht so blöd wie manch einer behauptet hat, und vermutlich wird er auch besser sein als Cloverfield.

Die Hard 4.0 war ganz korrekt, nur war das nicht wirklich John McClane der da auf der Leinwand für uns gelitten hat. Der 5. Harry Potter Teil war, nunja, Stückwerk, so wie die vorherigen Teile halt. Man könnte fast sagen ein Jugendfilm. HAHA. Wobei, die ersten zehn Minuten waren DER SHIT! Wirklich großartiger Anfang, alleine dafür hat der Film sich seine Millionen verdient. Was da alles drin steckte. Und zum Fürchten wars auch.

Und das wars auch schon. Öfters war ich nicht im Kino. Wobei, die Hälfte davon habe ich eh nur auf DVD gesehen. Arg.


Fernseher habe ich ja jetzt auch keinen mehr. Also Fernseher schon, in unserer WG finden sich deren vier, aber halt kein Empfang. Digital ist besser. Naja, Mitten im Achten (erinnert sich noch jemand?) fand ich, die dreimal die ich es mir angeschaut habe, recht langweilig und unglaublich unlustig. Aber die letzte Folge, die war schon die beste. Haha.
Szene war gar nicht so blöd, Das Magazin mit der Pölzl, naja. Erkläre mir mal einer den Unterschied zu 25. Aber ich bin für das alles wahrscheinlich nicht die Zielgruppe.


Scheinbar immer noch am aufsteigenden Ast sind Serien. Sogar das TV-Magazin des NEWS-Imperiums hat seine eigene Serien-Info Seite ins Heft eingebaut. Rechtzeitig zum Beginn des US-Autorenstreiks.
Die quasi freie Verfügbarkeit und die praktische Gleichzeitigkeit mit der man Serien auch im kleinen Österreich sofort nach der US-Austrahlung anschauen kann, das ist schon faszinierend, wie das zu einem schneller-höher-weiter geführt hat. Nachzusehen in der Bestenliste von unserer lieben Cornelia.

Wirklich mitspielen tue ich aber auch hier nicht. Bei den Sopranos habe ich mittlerweile fast die gesamte erste Hälfte der sechsten (und finalen) Staffel angesehen. Schönheitsfehler, die wurde schon im Jahre 2006 auf HBO ausgestrahlt. 2007 war schon die zweite Hälfte dran.
Trotzdem erwähne ich die Sopranos hier. Weil mir die zehn Folgen die ich bisher gesehen habe richtig Freude bereitet haben. Das gemächlichere Tempo, welches die Serie angenommen hat, tut ihr nur gut.
Klar, die Brokeback Mafia Sache kann man ein wenig konstruiert finden, aber das ist großes Storytelling, wie hier erzählt wird, in seiner, nunja, Konstruiertheit. Und der Humor. Alles ist viel leichter. Mehr Alltag, es plätschert dahin, man wird alt und gebrechlich. Der Körper, die Familie, die andere Familie. Das erinnert auch ein wenig an Eastwood.
Vielleicht liegt meine wiedergefundene Freude an der Serie aber auch daran, dass ich es gemächlicher angehe, nach dem DVD-Boxen Marathon den ich mit der vierten und fünften Staffel veranstaltet habe.



Die einzige Serie bei der ich halbwegs am aktuellen Stand bin, bleibt South Park (aber auch hier erst 8 von 14 möglichen). Bin zwar nicht unbedingt ein großer Fan der Film-Persiflagen, die sie vermehrt aufgeführt haben in Staffel 11 (300, 24, The Da Vinci Code), aber South Park ist immer noch so verdammt gut, dass es weh tut. Weh tut nämlich, dass South Park (zumindest in meinem Umfeld) nicht die Wertschätzung widerfährt, die der Serie zustehen würde. Klar, es gibt sie jetzt schon ewig, und sie wurde sicher schon oft genug von den falschen Leuten vereinnahmt. Aber dafür kann die Serie ja nichts. Die kämpfen doch gegen jegliche Vereinnahmung an. Und das unglaubliche Gespür das South Park für Probleme/Themen/Agenden besitzt, die gerade am brodeln sind, verbunden mit der unendlich kurzen Reaktionszeit auf aktuelle Geschehnisse. Das macht den Jungs von South Park doch wirklich niemand nach.
Dazu der Versuch der Formelhaftigkeit zu entkommen. Was oft genug gelingt. Und natürlich der unschlagbare Witz. Um den soll es ja auch gehen.

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