Mittwoch, 16. April 2008

Leave Cem Atan Alone!

Hört man sich ein wenig um, in der Medienlandschaft und den ihr angeschlossenen Foren, könnte man meinen Cem Atan wäre nicht nur eine richtige Sau, sondern auch eine ernsthafte Bedrohung für den Österreichischen Rechtsstaat, ein Kindervarzahrar erster Güte und ein potentieller Massenmörder.



Schön wärs! Eine Sau ist er auf jeden Fall, gewaltbereit natürlich auch, aber desweghen gleic den Untergang unserer Zivilisation herbeireden? Da steckt wohl mehr dahinter. Gibt und gab es doch einige österreichische Kicker, die für ihre Sauf- und Raufgeschichten bekannt sind, bei denen das aber einfach so hingenommen wird. Schauen wir uns doch mal Roman Wallner an. Der gilt auch als Saufschädel sondergleichen, nur hier fällt es niemandem ein, eine Gefahr für die Allgemeinheit herbeizufantasieren. Zuerst wurde brav geschwiegen und nach dem Absturz brav hingehauen. Die Whisky Ouzo Witze sind ungezählter Legion.
Bei anderen Kollegen schaut es nicht anders. „Der braucht des hoit“ oder „Is ja ana vo de Unsrigen“, heißt es dann, wenn es sich um diese Unikate dreht.

Nur beim Cem Atan schaut die Sache ein wenig anders aus. Sicher spielt auch mit, dass er kein echter Österreicher ist. Aber das erklärt es noch nicht ganz. Cem Atan strahlt etwas aus, das der fette Bürger in seiner schnuckelig-ekligen Welt nicht verstehen kann, ja ihm sogar Angst macht. Cem Atan sieht das Leben, dass ihm geboten wird, dass für ihn vorgesehen ist, an und er verachtet es, er hasst es. Schön Karriere machen, unzufrieden sein, sich eine Frau nehmen, Kinder zeugen, die Frau betrügen, kleingeistigen Hobbys nachgehen, am Stammtisch maulen, sterben. Cem Atan weiß, dass das alles verlogener Scheißdreck ist. Aggressionen entstehen, und er weiß nicht wohin mit ihnen.
Bisher hat sich das ganze (nur) in Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt geäußert. Aber das Potential ist da, die Möglichkeit dass diese Aggressionen auf ein anderes Ziel gerichtet werden (es reicht nicht mitten auf die Tanzfläche zu pinkeln, in der Polizeistation den Mistkübel vollzuspeiben), gesellschaftszersetzende Ausmaße annehmen. Da ist einer, der das Spiel nicht mehr mitspielen will, der raus möchte, aber noch nicht weiß wie. Das macht dem Stammtisch Angst. Und uns Freude.



Deswegen möchten wir, Team STL, uns in vollster Dringlichkeit gegen den Strafenkatalog, der Cem Atan von seinem Arbeitsgeber SV Mattersburg auferlegt wurde, aussprechen. Vor allem der verpflichtende Umzug nach Mattersburg ist eine Zwangsmassnahme die einer Gehirnwäsche gleichkommt. Man hat ja nichts gegen den Alkohol oder die gelegentliche Gewalt, aber halt alles im Rahmen. Auf dass er sich beim Frühschoppen brav einen ansauft. Da ist er einer der Unsrigen oder ein Doddel. Zwei Möglichkeiten die Cem Atan geboten werden. Wir sagen NEIN! Free Cem Atan! Geh deinen Weg weiter, lass dich nicht in vorgeschriebene Biographien pressen. Auf das auch andere sehen, dass sie nicht alleine sind mit ihrem Gefühl des Ekels vor der ganzen Scheiße.


Leave Cem Atan Alone!

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